

Das Training
"So wie die blanke Oberfläche des Spiegels alles widergibt, was vor ihm steht, und wie ein stilles Tal selbst den schwächsten Laut weiterträgt, soll der Karateschüler sein Inneres leer machen von Selbstsucht und Boshaftigkeit, um in allem was ihm begegnen könnte, angemessen zu handeln." (Karateweisheit v. Funakoshi Gishin)
Unsere Trainingszeiten:
| Montag | 17.00 Uhr- 18.30 Uhr | Kinder | |
| 19.30 Uhr- 21.00 Uhr | Erwachsene, Fortgeschrittene | ||
| Dienstag | 17.00 Uhr- 18.30 Uhr | Kinder | |
| Mittwoch | 19.00 Uhr- 20.30 Uhr | Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene | |
| Donnerstag | 17.00 Uhr- 18.30 Uhr | Kinder | |
| Freitag | 18.00 Uhr- 19.30 Uhr | Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene |
Karate Do-ein Kampfkunst für jederman?
Kara = leer, nackt, unbewaffnet te = Hand Do = Weg, Grundsatz, philosophisches Prinzip
Karate kann von Jung und Alt und unabhängig vom Geschlecht betrieben werden. Es ist nie zu spät damit zu beginnen. Voraussetzung ist die Bereitschaft auch an seine körperlichen Grenzen zu gehen, die Etiketten des Dojos zu beachten und unseren Lehreren und seinen Partnern die ihnen gebührende Achtung und Respekt entgegen zubringen. Karate Do versteht sich als ganzheitliche Kampfkunst, welche nicht nur alle Muskelgruppen des Körpers, sondern im Besonderen den Geist und den Charakter formt. Hier steht nicht der Kampf im Mittelpunkt, sondern der Weg (Do) des Reifens durch körperliche Übungen, auch wenn Karate heute zu einer der bekanntesten Formen der waffenlosen Selbstverteidigung gehört.
"Oberstes Gebot ist nicht der Sieg oder die Niederlage, sondern die Vervollkommnung des eigenen Charakters"
(Funakoshi Gishin )
Trainingsbekleidung:
Für den Anfang ist normale Sportbekleidung völlig ausreichend. Später üblich und für Prüfungen unerlässlich, ist das Tragen eines weißen Karate-Gi (Anzug). Der Gi sollte weit, bequem geschnitten und von mittlerer Schwere sein. Der Gi nimmt je nach Stoffbeschaffenheit den Schweiß des Übenden auf. Die Jacke wird duch einen Baumwollgürtel zusammengehalten. Die Gürtelfarbe von weiß bis schwarz, bringt die technische und geistige Entwicklungsstufe des Karateka zum Ausdruck. Im Unterricht trägt man traditionell keine Schuhe. Allein daraus ergeben sich, schon aus Respekt vor seinen Mittrainierenden, einige hygienische Standarts. Gewaschenen Hände und Füße, kurz geschnittene Finger-und Fußnägel, sowie ein sauberer Gi sollten Grundbedingungen sein.

Das Training:
" Ohne Höflichkeit geht der Wert des Karate verloren " (Karateweisheit)
Wie in jedem Dojo, so beginnt und endet der Unterricht mit dem Ogasawara-Ryu, einem traditionellem Gruß und Verhaltensritual, welches schon beim Betreten der Übungsstätte mit einer Verbeugung beginnt und auch bei dessen Verlassen wieder ausgeführt wird. Diese Verbeugung ist ein Ausdruck des Respektes gegenüber seinem Lehrer, seinen Trainingspartnern, sowie dem Dojo und dem Karate selbst. Das sollte sich natürlich auch im Verhalten eines jeden Karatekas und im Umgang miteinander widerspiegeln. Im Anschluß an die Begrüßung folgt die Erwärmung. Diese beschränkt sich nicht auf einfache Kräftigungs-, Dehnungs- und Koordinationsübungen, sondern soll neben dem Körper auch den Geist auf den folgenden Unterricht vorbereiten.
Der Unterricht teilt sich dann in die folgenden drei Hauptbereiche, die in einem engen Zusammenhang zueinander stehen.
Kihon- Grundschule, Basis: Hier werden Einzeltechniken und Technikkombinationen aus Armtechniken (Ude-Waza) und Beintechniken (Keri-Waza) trainiert.
Kumite- Kampfübungen: Anwendung der Kihontechniken am Trainingspartner
Kata- die Seele des Karate Do- Form: ist ein genau festgelegte Ablauf von Techniken und stellt einen Kampf gegen meist mehrere imaginäre Gegener dar. In ihr werden alle Aspekte des Karate miteinander vereint. Es wird nicht nur Technik geübt, sondern auch die innere Haltung und der Charakter des Karatekas wird geformt. Um eine Kata richtig zu erlernen, benötigt man mehrere Jahre Übung und um ihren gesamten Inhalt richtig zu verstehen, kann ein ganzes Leben vergehen.